Periimplantitis

Die dentale Implantologie ist eine Rehabilitationsmaßnahme mit hohen, vorhersehbaren Erfolgsaussichten und ein fester Bestandteil im Behandlungsspektrum vieler zahnärztlicher Praxen. Trotz ausgereifter Implantatmaterialien, neuer Operationstechniken und computerunterstützter Implantatinsertion können, wie bei jeder medizinischen Therapie, auch in der Implantologie Komplikationen auftreten.

Wie am natürlichen Zahn lagern sich an Implantaten und implantatgetragenem Zahnersatz bakterielle Beläge ab. Werden diese im Rahmen von Prophylaxemaßnahmen nicht regelmäßig entfernt, können sich bakterielle Entzündungen bilden. Die so genannte Implantatmukositis und Periimplantitis (Entzündung und Rückgang der Schleimhaut und des Knochens im Bereich eines oder mehrerer Implantate) sind biologische Komplikationen mit infektiöser Ursache. Im schlimmsten Fall kann das Implantat verloren gehen.

Die Periimplantitistherapie ist eine große Herausforderung. Nur eine frühzeitige Diagnostik und die richtige Therapieauswahl helfen, einen Implantatverlust zu verhindern. Das Therapieziel ist eine Situation ohne klinische Entzündungszeichen, die Aufrechterhaltung der Implantatfunktion und Wiederherstellung des Implantat-Knochen-Kontaktes bzw. die Wiedereinheilung des Implantates (Reosseointegration).

 

 

 

 

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