Indikationen

Wir empfehlen bei der Indikationsstellung die Beachtung der Leitlinie DVT von 2009 der DGZMK "Dentale Volumentomographie (DVT) - S1-Empfehlung" von 2009.

Eine besondere Rolle spielt die präimplantologische Diagnostik. Weitere Einsatzbereiche im Rahmen der Diagnostik:
Genaue topographische Bestimmung verlagerter Zähne
Frakturdiagnostik: Diagnostik bei Zahnfrakturen und Alveolarfortsatzfrakturen
Parodontologie: Darstellung des Parodontalspalts, Darstellung von horizontalen und vertikalen Einbrüchen
Endodontologie: Darstellung und Verlauf von Wurzelkanälen, Wurzelkanalfüllungen
Prothetik: Fokussuche und Herddiagnostik
Fremdkörpersuche
Zystische Veränderungen der Kiefer
Lagebeziehung der Weisheitszähne
Unterpunkt: Messung Implantatstabilität

Wir messen die Stabilität eines Implantates, um diese in kritischen Situationen unmittelbar nach der Insertion und in den Einheilphasen beurteilen zu können. Mit dem Verlauf der Stabilität über einen längeren Zeitraum lässt sich der Zeitpunkt für den Beginn der funktionellen Belastung festzulegen.

Resonanzfrequenzanalyse
Die Resonanzfrequenzanalyse (Ostell) stellt ein präzises nicht-invasives klinisches Verfahren zur Messung der Implantatstabilität dar. Das Prinzip der Resonanzfrequenzanalyse (RFA) ist wissenschaftlich dokumentiert. Die Messresultate zeigen den Implantatstabiltätsquotienten (ISQ) von Implantaten mit hoher Präzision an. In Kombination mit einer klinischen Untersuchung kann die Analysel eingesetzt werden, um die Eignung eines Implantates für die funktionelle Belastung festzustellen. Mögliche Probleme werden im Frühstadium erkannt. Bei verschraubten Versorgungen sind auch Messungen möglich, nachdem die Restauration schon eingegliedert wurde.

Mit der Resonanzfrequenzanalyse bieten wir unseren Überweisern schon im Frühstadium nach der Implantation eine wichtige Entscheidungshilfe. Die Ergebnisse vereinfachen die Dokumentation der Patientenfälle und unterstützen beim praxisinternen Qualitätsmanagement.